Was ist ein Cookie? Cookie-Benachrichtigung deaktivieren [Tutorial]

26. August 2015 | 16 Kommentare

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"Eleanor & Park" von Rainbow Rowell [Rezension]

21. August 2015 | 4 Kommentare

Eleanor & Park



Preis: € 16,90
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 360 Seiten
Genre: Jugendbuch, Contemporary
Meine Wertung: 4,5 Pusteblumen
Originaltitel: Eleanor & Park
Reihe: Einzelband
Verlag: Hanser



Sie sind beide Außenseiter, aber völlig verschieden: Die pummelige Eleanor mit ihrer roten Lockenmähne und den viel zu weiten Herren-T-Shirts, und der gutaussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus notgedrungen den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig bis nichts voneinander. Park liest demonstrativ oder hört Musik, Eleanor ist froh, nur ignoriert statt gemobbt zu werden. Zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater genug Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics stumm mitzulesen, entwickelt sich ein ganz eigener Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Lieblingsmusik, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben und eine Chance kriegen, scheint beinahe unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die Liebe lesen kann.

Meine Highlights aus Irland!

16. August 2015 | 12 Kommentare

Weiter geht es mit meinen Eindrücken aus Irland. Gebt zu, dass ihr zumindest ein bisschen neugierig auf die Highlights seid ;)
In meinem letzten Post hab ich das Lustigste glatt vergessen: Den irischen Akzent. Ich muss nämlich gestehen, dass ich dachte, meine Gastmutter hätte einen Sprachfehler, weil sie nie das berüchtigte "th", den Feind aller Schüler, benutzt hat. Dabei ist das einfach der Dialekt. So komisch es klingt, wird dort statt three tree gesagt oder statt Thursday Tursday. In vielen Wörtern wird auch das A und U ausgesprochen wie im deutschen, beispielsweise in Dublin.

Powerscourt Gardens

Es war märchenhaft schön dort! Ein traumhaftes Rapunzel-Türmchen

Impressionen aus Irland: Gastfamilie, Umgebung, Aktivitäten

11. August 2015 | 18 Kommentare

Wohl im Gegensatz zu den meisten Leuten reise ich weder besonders gern noch viel. Kurztrips hie und da, Städte anschauen, ja, aber Weltenbummlerin wird aus mir keine mehr. Besonders außerhalb von Europa beschleicht mich dieses spießige "Wer weiß, was dort passieren könnte"-Gefühl bei gerade dem, das andere aufregend finden.

Aber auf die einwöchige Sprachreise nach Irland mit unserem Jahrgang (10. Klasse, etwa 75 Leute) hab ich mich schon Monate davor gefreut. Mal nicht das obligatorische Sight-Seeing und Touri-Attraktionen abklappern, stattdessen mehr mit der englischen Sprache in Berührung kommen und einen Eindruck der irischen Lebensweise bekommen. (Touris waren wir natürlich trotzdem.) Und: Zum ersten Mal in einer Gastfamilie. Dementsprechend hibbelig war ich auch und mit diesem Post möchte ich euch ein paar Eindrücke mitgeben. Keine Angst, Lesefaule, es sind auch mehr als genug Bilder dabei! :)

Gastfamilie

Wir waren immer zu zweit bei einer Familie untergebracht, manchmal zu dritt, wenn es sich nicht ausging. Der Gedanke dahinter ist natürlich, dass man in dieser neuen Situation mit einer fremden Sprache ein vertrautes Gesicht um sich hat und auch mit Busfahren etc. nicht alleine ist. Wer weniger gut englisch konnte, hatte so auch eine Stütze. Ich bin wirklich unendlich froh, dass ich nicht alleine war - ohne meiner Freundin hätte ich mich nie so viel mit unserer Familie reden getraut.
Unsere Familie bestand aus Maureen (ausgesprochen etwa "Moh-ren") und JayJay und ihren Kindern Eion ("Owen", 5) und Hannah (7). Ich war ein bisschen verunsichert, weil ich sonst nicht so irre gut mit Kindern kann, aber die beiden waren einfach zauberhaft. Wir waren überglücklich mit unserer Familie! Es war schwieriger, die Kinder zu verstehen, aber man hat sich daran gewöhnt und wurde immer besser. Englisch zu sprechen und zu verstehen war generell kaum ein Problem!
Unser Haus war ein geradezu winziges Reihenhaus, wie man es vom Stil und der Größe her etwa auch aus England kennt. Das Problem mit diesen Reihenhäusern und Siedlungen ist, dass alles so verdammt gleich aussieht :D Es gab wirklich wenige "individualisierte" und alleinstehende Häuser. Als ich meine Gastmutter gefragt hab, wieso das so ist, hat sie gesagt, wenn man sein Haus z.B. anders streicht ist es nicht mehr so viel wert und es würde niemand kaufen.

Bray | So in etwa sah auch unser Häuschen aus. Dublin | Sind Backsteinfassaden nicht wunderschön?

Tipps für Blog-Anfänger!

4. August 2015 | 38 Kommentare

Hallo Leute!
Da mein Blog mittlerweile auch schon drei Jahre auf dem Buckel hat, ist es, denke ich, nicht allzu dreist zu behaupten, dass ich ein bisschen mitgerissen habe, wie der Hase rennt. Immer wieder sehe ich beispielsweise oft frische Blogs, die als Postschriftart "Indie Flower" verwenden und denke mir einfach jedes Mal: Das kann doch kein Mensch lesen, ohne Kopfschmerzen zu bekommen.
Dieser Post soll natürlich niemandem auf den Schlips treten. Aber meinem komplett ahnungslosen Ich hätte so ein kleiner Guide schon sehr geholfen.


Aufmachung

  • Im Blocksatz schreiben (anstatt linksbündig) verhindert unansehliche, "zackige" rechte Ränder eurer Texte. Geschmackssache: Manche stören sich an linksbündig, andere am Blocksatz.
  • Eine simple Schrift ohne viele Schnörkel (Arial, Helvetica, Trebuchet, Verdana) ist im Fließtext so viel angenehmer zu lesen als Indie Flower, Comic Sans oder Courier. Aufregende Schriftarten verwendet ihr besser in Überschriften!
  • Selbiges gilt für helle Hintergründe ohne zu wirre Muster, die nicht vom Geschriebenen ablenken und auch nicht mit schrillen Farben in den Augen wehtun.
  • Bindet eine Suchleiste und ein Post-Archiv in eure Sidebar ein (beides bereitgestellte Gadgets von Blogger) - die nehmen nicht viel Platz weg und machen es einigen Lesern viel einfacher, bestimme Posts wiederzufinden!
  • Keine Ahnung von Design und HTML? Das ist völlig normal und verständlich am Beginn. Schaut doch mal auf meiner Tutorialseite vorbei, dort findet ihr nicht nur einige Tutorials von mir, sondern auch andere Tutorialblogs verlinkt.
  • Immer noch keinen Plan? CopyPasteLove bietet einige fertige Designs zum kostenlosen Download an, einen uralten Post von mir zu dem Thema müsste es auch noch geben. Manche Blogger bieten auch Designhilfe an, zum Beispiel Leslie, Lisa oder Ines.
Verbreitung

  • Treibt euch auf anderen Blogs herum und macht euch durch sinnvolle und ernsthafte (!) Kommentare bemerkbar. Denn wer nicht sät, der erntet auch nicht, meiner Meinung nach. So kommen ganz ohne "Ich würde mich freuen, wenn du auf meinem Blog vorbeischaust" Leute auf deinen Blog, weil die meisten Blogautoren gucken, wo ihre Kommentatoren herkommen!
  • Nicht zu unterschätzen: Antwortet auch auf die (v.a. ausführlichen) Kommentare, die ihr selbst bekommt. Ich spreche jetzt einfach mal aus, wie ich das empfinde; denn wenn ich jemanden einen langen Kommentar hinterlasse, der einige Zeit in Anspruch genommen hat und vielleicht sogar einige Fragen enthält - und ich auch nach Wochen keine Antwort erhalte - dann finde ich das zum Teil wirklich unsympathisch. Dementsprechend überlege ich es mir in Zukunft dann, ob ich dort noch kommentieren soll ... Weil ich das Gefühl habe, dass dem Blogger Feedback bzw. Austausch nicht am Herzen liegt.
  • Gebt nicht sofort auf, wenn nicht von jetzt auf gleich Scharen von Lesern und Kommentaren ankommen. Gut Ding braucht Zeit. 
  • Auch wenn ich selbst Social Media nicht so gerne mag, kommt man so ebenfalls in Kontakt mit vielen Leuten und kann seinen Inhalt verbreiten. Verlage sind beispielsweise freilich daran interessiert, dass Postings zu ihren REs auf möglichst vielen Netzwerken verbreitet werden.
  • Ladet Fotos nicht direkt im Post via Blogger hoch - diese Bilder werden nämlich alle in euren automatisch vorhandenen Picasa-Alben gespeichert (die, wie Blogger, auch zu Google gehören) und es kann u.U. passieren (viele Bilder, hohe Auflösung, große Dateigröße), dass deren Speicher irgendwann voll ist. Googlet einfach mal "Fotos hochladen ohne Anmeldung". Ich benutze dafür einen geheimen Ordner bei Pinterest.
  • Wartet lieber ab, bis ihr eine gewisse Reichweite erlangt habt, bevor ihr euch an Rezensionsexemplare wagt. Danach stehen euch Portale wie Bloggdeinbuch oder das Bloggerportal offen. Anfragen direkt an den Verlag gehen am besten in die Presseabteilung, sofern kein eigenes Formular oder Abteilung vorhanden ist. 


Inhalt

  • Richtet euch nicht zu zwanghaft auf andere aus ("Welche Rezension möchtet ihr als nächstes lesen? Welches Buch soll ich kaufen? Welche Posts wünscht ihr euch?") Es ist schön, dass ihr euren Lesern alles recht machen wollt, aber glaubt mir: Sie freuen sich über das, was sie bekommen.
  • Es ist dein Blog. Mach, was du willst. Poste, was dich beschäftigt - auch wenn es nicht zu deinem eigentlichen Blogthema passt. Viele Leser mögen Abwechslung!
  • Frag dich immer, ob dich die Posts, die du schreibst, auch selbst interessieren würden. 
  • Gern gelesen sind für gewöhnlich Monatsstatistiken oder Neuzugänge-Posts, sowie Persönliches und "Off topic"-Posts.
  • Versuche, besonders am Anfang regelmäßig und oft zu posten, um dir eine Stammleserschaft anzueignen. Sei aber vorsichtig, nicht täglich mehrere Posts online zu stellen - die werden dann nämlich weniger Aufmerksamkeit bekommen weil überlesen/übersättigt.
  • Auf Rechtschreibung, Grammatik und Formulierungen zu achten ist nie falsch. So wirkt ihr um einiges seriöser und der Leser stolpert nicht durch eure Texte. 
  • Obwohl die Gesetzeslage sehr schwammig ist, vergesst nicht, dass jeder Blog ein Impressum haben muss (hier ein Generator). Achtung: Verdient ihr mit eurem Blog Geld (egal in welcher Form), müsst ihr dort euren vollen Namen sowie Adresse angeben! 


Und jetzt raus damit: Welcher Tipp ist totaler Mist? ;) Ich muss sagen, hinter dem mit Social Media stehe ich nicht sehr dahinter, nutzen aber eben viele anderen Menschen. Habt ihr noch weitere Tipps oder Anmerkungen? Lasst es mich wissen!

Alle hassen Twilight

1. August 2015 | 24 Kommentare

Vielleicht haben ein paar von euch mit Stöhnen bemerkt, dass vor einigen Wochen wieder ein Teil von Twilight im Fernsehen lief. Wieso mit Stöhnen? Na weil man Twilight ja aus Prinzip hasst, denn wenn jeder so drüber herzieht, macht man mit!

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass, obwohl ich die Bücher gelesen und alle Filme gesehen habe, ich diesen (mittlerweile nicht mehr so präsenten) riesigen, gemeinschaftlichen, einheitlichen Shitstorm nicht ganz nachvollziehen kann. Kriegt das jetzt nicht in den falschen Hals, ich finde (gute) Witze über Twilight auch lustig, und natürlich sind es nicht die besten Filme oder tollsten Bücher ever made, aber:

Was zum Teufel unterscheidet die Biss-Reihe von hundert anderen genauso kitschigen, dramatischen, überzogenen Jugendbüchern, sodass sie ein Ziel von derartigen Hasstiraden wird? 
Nicht auf die unten stehenden Bilder bezogen. Die find ich lustig. ^^


Ich habe die ganze Reihe etwa mit 12 Jahren von einer Bekannten ausgeliehen, verschlungen, und fand sie damals wirklich toll :) Natürlich kann ich nicht behaupten, dass mir die Bücher auch jetzt noch so gefallen würden, aber ich schließe es nicht aus, sie irgendwann wieder zu lesen. Bei Stephenie Meyers Schreibstil lässt sich meiner Meinung nach nichts Nennenswertes bemängeln und was die Geschichte betrifft - da ist mir schon so viel wesentlich (!) Bescheuerteres untergekommen.
Schüchternes, unscheinbares Mädchen, auf das aber alle fliegen? Nervige Dreiecksbeziehung? Vampire? In-die-Länge-Ziehen der Geschichte? Schaut mir ins Gesicht und sagt mir, dass das nicht auf jedes zweite Jugendbuch zutrifft ;) 

Da denke ich aber schon eher, dass die Filme das Problem sind. "Ich kann keine richtigen Emotionen zeigen"-Bella und Edward mit seinem ewig leidenden Ich-will-dich-nicht-verlieren-aber-wir-können-nicht-zusammen-sein-Blick sind bestimmt einigen Zuschauern aufs Gemüt geschlagen. Aber das mit Abstand am meisten Gehasste an Twilight ist, denke ich, dass die Vampire im Sonnenlicht glitzern :D Aber meine Güte, das sind eben fiktive Dinge, die sich die Autorin wie jeder andere Autor auch für seine Geschichte ausgedacht hat. Das Glitzern ist halt speziell und wirkt dadurch (meine Vermutung) besonders auf das männliche Geschlecht seltsam, feminin und lächerlich.

Und was sagt ihr? Welche Meinung habt ihr zu Twilight, und wieso werden andere Bücher oder Buchverfilmungen nicht so dermaßen gehatet?


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